In der Soccer-Simulation-Liga treten auf einem virtuellen Fußballfeld zwei Mannschaften mit jeweils elf Spielern bei der 2D-Simulation und jeweils sechs Spielern bei der 3D-Simulation gegeneinander an. Anders als im Computerspiel agieren die Spieler hier jedoch völlig autonom, d.h. ohne zentrale Kontrolle oder steuernde Eingriffe von außen. Jeder Spieler wird durch ein eigenes Softwareprogramm (einen so genannten Agenten) gesteuert. Die Simulation orientiert sich an den offiziellen Fußballregeln und den Gegebenheiten echter Spieler oder Roboter. So sind beispielsweise das Sichtfeld der simulierten Spieler und ihre Energiereserven begrenzt, und auch Wahrnehmung und Bewegungen sind zu einem gewissen Grad ungenau.
Das wissenschaftliche Interesse der 2D-Simulationsliga liegt vor allem darin, Mechanismen zur kooperativen Lösung von komplexen Problemen zu entwickeln, sowie auf Strategien des Gegners sinnvoll zu reagieren. Die 3D-Simulationsliga hat das Ziel, durch die physikalische Simulation realer Roboter gefundene Lösungen später auf echte Roboter zu übertragen.
League Chair Simulation 2D: Dr. Thomas Gabel (Universität Freiburg)
League Chair Simulation 3D: Prof. Dr. Klaus Dorer (Hochschule Offenburg)

