In der Middle-Size-Liga spielen radgetriebene Roboter gegeneinander, die maximal 80 cm hoch sind und ein 12 × 18 m großes Spielfeld zur Verfügung haben. Jede antretende Mannschaft umfasst sechs Roboter einschließlich Torwart. Die Tore sind weiß und lassen sich nicht mehr anhand ihrer Farbe unterscheiden.
Ihre Umgebung erfassen die Roboter durch verschiedenste Sensoren wie zum Beispiel durch Kameras oder Distanzsensoren. Untereinander kommunizieren die Roboter über WLAN, damit sie gezielt miteinander kooperieren können. Die Roboter werden nicht ferngesteuert, sondern sind vollkommen autonom.
Die Roboter werden von den Teams selbst entwickelt und unterscheiden sich daher hinsichtlich Aufbau, Antriebsart und Sensoren. Um bei Wettbewerben die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu garantieren, müssen allerdings einige Vorgaben eingehalten werden: Die Grundfläche der Roboter darf nicht kleiner als 30 cm x 30 cm und nicht größer als 50 cm x 50 cm sein. Das Gewicht darf 40 kg nicht überschreiten. Nur der Torwart darf seine Größe zeitweise verändern.
Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Entwicklung adaptiver, lernender und kooperativer Verhaltensweisen mit hoher Spieldynamik sowie Methoden der Team-Kooperation. Außerdem wird gezielt an der Weiterentwicklung der bildverarbeitenden Systeme und Verfahren gearbeitet, insbesondere bei natürlichen und wechselnden Lichtverhältnissen.
League Chair: Oliver Zweigle (Universität Stuttgart)
